Peru

Peru, einst das Reich der Inkas, bietet Touristen auf Grund seiner unterschiedlichen Landschaftsgebiete, die vielfältigsten Möglichkeiten. Eine Führung in den Katakomben des Klosters San Franciscos in Lima, ein Auslug zu den Islas Ballestas mit ihren zahlreichen Seevögeln und Seelöwen, ein Urwaldtrip zum Parque Nacional de Manu, eine herausfordernde Klettertour am 6768m hohen Huascarán, ein Rundflug über die rätselhaften bis zu 300m großen Linien von Nazca, ein Ausflug zum Colca Canyon, dem tiefsten Canyon der Welt, oder ein Besuch des Titicacasees, des höchsten Bergsees der Welt. Sie sehen Peru hat Ihnen viel zu bieten! Absoluter Höhepunkt ist allerdings ein Besuch der Inka - Haupstadt Cusco, dem "Nabel der Welt", tief  im Landesinnern auf 3400 m gelegen. Um das Jahr 1200 wählte der legendäre Inka Manco Kapac Cusco als Zentrum seines expandierenden Großreiches "Tahuantinsuyu" aus, welches im 16. Jahrhundert große Teile der heutigen Staaten Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien und Chile umspannte. Cusco vereinte daher die prunkvollsten Bauten der Inkas.Ein gefundenes Fressen für die goldgierigen Spanier, die das Land im Jahre 1532 eroberten. Sie machten fast alles dem Erdboden gleich, rissen Goldverkleidungen von den Tempelwänden und erbauten auf den Fundamenten der inkaischen Bauten Häuser, Kirchen und Paläste. Aber die Nachfahren der Inkas ließen sich nicht unterkriegen. So erlangte Peru nach den Unabhängigkeitskriegen von San Martin und Simon Bolivar seine Unabhängigkeit zurück. Heute können Sie Cusco als eine attraktive Mischung unterschiedlicher Kulturen erleben. Besuchen Sie z.B. die durch die Spanier erbaute Kirche Santo Domingo im Zentrums Cuscos und staunen Sie über die erhaltenen Mauerreste des darunter liegenden Qorikancha, dem wichtigsten Tempel der Inka. In diesem Heiligtum wurden Krönungen und bedeutende Riten zelebriert. Auch heute ist dieser Ort ein wichtiger Publikumsmagnet, vor allem wenn jedes Jahr zur Sonnenwende am 24. Juni etwa 30.000 Besucher zu Sacsayhuaman pilgern, um dort die aufwendige Nachstellung der Krönungszeremonie des Inka-Königs als Sohn der Sonne miterleben zu können. Cusco ist seit eh und je Sprungbrett nach Machu Picchu gewesen, jener magischen Inkastadt in den Anden. Im Zug geht es rund 110 km bis zur Bahnstation von Aguas Calientes und per Bussen in unzähligen Serpentinen hinauf nach Machu Picchu. Spektakulär in die Andenkulissen eingefasst, thront Machu Picchu auf knapp 2400 m hoch über dem Tal des Urubamba-Flusses und ist noch heute von Geheimnissen umweht. Es ist die letzte Hauptstadt der flüchtigen Inkas, die von den Spaniern nicht entdeckt worden war und erst 1911 wiederentdeckt wurde. Die "vergessene Stadt" setzt sich aus rund 260 verschiedenen, stufenförmig angeordneten einzigartigen Bauwerken zusammen. Höhepunkte sind die Überreste des Sonnentempels, des "Tempels der drei Fenster" sowie des Sonnenobservatoriums, welches zeigt, dass die Inkas auch Meister der Sternenbeobachtung waren