NAMIBIA

Namibia fasziniert durch seine Weite und die facettenreiche Kargheit einer ariden bis semiariden Klimazone. Karstig verkrustete oder sanft gelb im spärlichen Grasbewuchs schimmernde Ebenen, fragile Gebilde aus Sand, sich zu einem Dünenmeer verdichtend, in bizarrer Vielfalt und Farbenpracht geformter Stein sind dafür kennzeichnend. Im Damaraland findet man Elefanten und Nashörner, die sich den Bedingungen des Lebens in der Wüste angepaßt haben. Im Gegensatz dazu bestimmen die großen, immer Wasser führenden Flüsse den Caprivi Streifen, in dem Hippos und Krokodile an den Ufern dösen und in dem eine der größten Elefantenpopulationen des Kontinents den idealen Lebensraum vorfindet. Im Norden befindet sich der Etosha-Nationalpark, „Ort des trockenen Wassers“, der u. a. von Löwen, Leoparden, Nashörnern, Giraffen und Antilopen durchstreift wird. Die Namib-Wüste erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung, eine Zauberwelt der Farben und Formen. Namibia steht für Damaraland und Kaokoveld, Himba und Herero, die San, brillante Fährtenleser und Namibias Ureinwohner, Höhlenmalereien, Felsgravuren und sogar Robben, Pinguine und Delphine. Im Zentrum zeigt sich das aufstrebende Windhoek unabhängig, aber immer noch mit einem spürbaren wilhelminischen Touch. In der Buschsavanne des zentralen Hochlands dagegen ist es himmlisch einsam und menschenleer, betörend schön besticht sie durch ihre puristische Kargheit. Ein Land der Kontraste.